KreaktivTag in Wels

Was brauche ich wirklich?
45 Jugendliche aus Oberösterreich und Bayern erlebten einen Kreaktiv-Tag in Wels und lernten Möglichkeiten für einen klimaschonenden Lebensstil kennen.

Ist diese Karotte zu verdreht für den Kochtopf? Was mache ich mit meinem langweiligen T-Shirt? Was brauche ich wirklich? Um diese und ähnliche Fragen ging es am 28. März beim Green Peers Kreaktivtag in Wels. 45 Jugendliche aus Oberösterreich und Bayern nutzten die Gelegenheit, im Rahmen des Klimabündnis-Projektes kreativ und aktiv – also „kreaktiv“ – die Möglichkeiten eines klimaschonenden Lebensstils kennenzulernen und ihren Ressourcenverbrauch zu verringern.

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Kreativ und aktiv Klima schützen. Die Green Peers waren zu Gast im MedienKulturHaus Wels. Dort wurden langweilige T-Shirts mittels Siebdruck in coole Teile verwandelt. Die SchülerInnen drehten dort auch einen Klimaschutz-Spot für die Schule. In der Schnipseldisco der Welser Suppenküche im Welios kochten die Jugendlichen mit unverkäuflichen Lebensmitteln und ernährten sich einen Tag lang fleischfrei. „Mir war gar nicht bewusst, dass Essen auch ohne Fleisch schmeckt und satt macht“, staunte einer der jungen Männer. Im Bio-Stoffgeschäft „Kraftstoff“ konnten sich die SchülerInnen an der Nähmaschine als Designer betätigen.

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Trend Selbermachen. Dabei ging es immer darum, Klimaschutz-Bewusstsein zu schaffen und um die Frage: Was brauche ich wirklich? Denn für einen klimafreundlichen und ressourcenschonenden Lebensstil braucht es nicht viel. Mit einfachen Mitteln Dinge selbst gestalten und vorhandenen ihre Lebensdauer zu verlängern liegt voll im Trend. Die Jugendlichen wurden dahingehend sensibilisiert und taten ihre ersten Schritte zu einem neuen Bewusstsein: antrainierte Konsumsehnsüchte von echten Bedürfnissen zu unterscheiden. „Es ist schon erstaunlich“, resümierte eine Teilnehmerin, „wie wenig man für einen nachhaltigen Lebensstil eigentlich braucht.“

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Jugendliche überzeugen. Alles was wir tun wirkt sich auf unseren Planeten aus. Wie wir uns von A nach B fortbewegen, wie wir reisen, einkaufen… Mit alldem hinterlassen wir unseren ökologischen Fußabdruck auf der Erde. „Um den Klimawandel nachhaltig zu stoppen, müssen wir daher schon den Jugendlichen ein Bewusstsein für einen ökologischen Lebensstil vermitteln“ betont Norbert Rainer, Regionalstellenleiter des Klimabündnis OÖ, „genau das ist das Ziel des Green Peers-Projektes.“ Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Klimabündnis Oberösterreich und dem Landratsamt Passau. Die Green Peers sind Teil des grenzüberschreitenden EU-Projektes „KEK – Klimaschutz und Energiewende in Kommunen“.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler, sowie die begleitenden Lehrkräfte für ihr Engagement!
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Für weitere Infos zu den Green Peers bei Renate Schernhorst