Nachwuchsklimaschützer

2013-07-17_TZE_GreenPeers_MaedlsbastlnForschung für die Energiewende am TZE vorgestellt. Hannah, Antonia, Samira, Tim und Henry, die Green Peers der siebten Klassen der Staatlichen Realschule in Bad Griesbach waren mit Ihren Lehrerinnen Sabine Mayerhofer (Konrektorin), Sabine Schulze und Tamara Fischer auf „Fortbildung“ am Technologiezentrum Energie in Ruhstorf a.d.R. Informiert wurden die Nachwuchsklimaschützer über die Aktivitäten am TZE durch Geschäftsführer Dr. Reinhart Schwaiberger, der die Forschungsfelder: Energiespeicher, Dezentrale Energiesysteme sowie System- und Netzintegration vorstellte.

Aufgeklärt wurden die Green Peers aber auch über die Komplexität der Umsetzung der technischen Herausforderungen der Energiewende. Das ist eine bereichsübergreifende Herausforderung, die nur in fachübergreifenden Teams gelöst werden könne, führte Schwaiberger aus. Um den Schülern hier auch persönlich Perspektiven für Ihre berufliche Zukunft aufzuzeigen, stellten die MitarbeiterInnen vom TZE auch jeweils Ihren Werdegang und Qualifizierung vor.

Zukunftsperspektive Energiewende. Großes Interesse hatten die Buben und Mädchen an den Laboren am TZE. Andrea Sammereier und Dipl. Ing. Maximilian Prinz zeigten im Nasschemischen Labor, wie aus diversen „Pülverchen“ und weiteren Bestandteilen eine Lithium Zelle gefertigt wird, die z.B. Bestandteile eines Handy-Akkus ist. Anschaulich erläutert wurden auch die Berufsbilder des Chemielaboranten bzw. des Chemieingenieurs. Dr. Hubert Baier zeigte anschließend das Innenleben eines Akkus für die Speicherung von Photovoltaik-Strom in einem Einfamilienhaus. Zusammen mit seinen Kollegen Robert Hahn und Josef Kitzbichler erläuterte er den Schülern auch die Berufsbilder Elektriker und Elektrotechnikingenieur.

Werken für die Energiewende. Selber praktisch Hand anlegen durften die jungen Damen und Herren dann zum Abschluss beim Zusammenbau eines Modellautos, das mit Wasserstoff aus Sonnenergie betrieben wird. So ähnlich funktioniert auch das Power-to-Gas-Verfahren, erläuterte Dipl.-phys. Josef Kitzbichler vom TZE.

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